Da ist was faul im Staate Spanien

Eine fleissige Leserin oder Leser (Louis XIV) hat uns auf die Übersterblichkeit während KW33 in Frankreich hingewiesen. Dabei hat er oder sie auch auf die Hitzewelle verwiesen. Wir haben da noch etwas genauer hingeschaut und Interessantes aus Spanien entdeckt.

Wie Sie unschwer erkennen können, ist die Sterblichkeit in Spanien ab KW31 signifikant über dem Durchschnitt. Pro Woche sind es etwa 800 bis 1200 Tote mehr. Wenn wir nun die Corona Todesfälle in Spanien mit den absoluten Todesraten vergleichen, erkennen wir eine Unstimmigkeit (s. unten)

Coronabedingte Todesfälle in Spanien mit gleitendem Durchschnitt aus 7 Tagen. Quelle: worldometer

Wir berechnen ungefähr 800 bis 1000 absolute Todesfälle mehr pro Woche, wohingegen die Corona Todesfälle von worldometer mit etwa 50 bis 200 Fällen pro Woche zu Buche schlagen.
Es gibt nun mehrere Erklärungen für diese Diskrepanz. Entweder die Zahlen vom statistischen Amt der europäischen Union sind zu hoch, oder die Corona bedingten Todesfälle von worldometer sind zu tief. Jedenfalls liegt die Sterblichkeit in Spanien seit KW31 signifikant über dem Durchschnitt und diese Erhöhung lässt sich nicht mit den Corona Todesfällen von worldometer erklären. Lassen sich diese überzähligen Todesfälle mit der spanischen Hitzewelle vom Jahre 2020 und der Klimaveränderung erklären? Dies ist nicht ganz klar, da die Hitzewelle bereits in KW28 startete, daher würden wir die erhöhte Sterblichkeit bereits früher erwarten.

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2 Kommentare

    1. Für diese Antwort benötigst du keine Tarot Karten.
      Es sind alles undetektierte/ vertuschte coronabedingte Todesfälle. Wenn man sich die Altersgruppen betrachtet, betrifft es nur die Altersgruppen welche auch Anfangs Jahr durch Corona betroffen waren…

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