Risikofaktoren

Riskiofaktoren beeinflussen den Verlauf einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus. Gemäss CDC (das amerikanische Pendant zur WHO) sind schwergewichtige Personen mit einem BMI ≥ 30 einem erhöhten Riskio ausgesetzt, schwer an COVID-19 zu erkranken. Neben Atemwegserkrankungen, Immunschwäche, und anderen kann ein erhöhter Blutdruck das Risiko eines schweren Verlaufes von COVID-19 begünstigen.
Einfachheitshalber berücksichtigen wir nur diese zwei Faktoren BMI ≥ 30 und erhöhter Blutdruck, obwohl das eine mit dem anderen zusammenhängt. Das untenstehende Bild zeigt diejenigen Länder mit einem ehöhten BMI. (Quelle: Our World in Data)

13% der Erwachsenen leiden an Fettleibigkeit

Aufgrund dieser Daten und der oben genannten Risikofaktoren, ist in den Ländern wo die Anzahl an Fettleibigkeit erhöht ist, auch eine erhöhte Sterblichkeit zu erwarten. Ab welchem Prozentsatz an Fettleibigkeit sich auch eine erhöhte Sterblichkeit abzeichnet, wird sich erst nach der Pandemie zeigen.

Die oben gezeigten Bilder geben einen Einblick in den Anteil an Personen, welche im Jahr 2015 an hohem Blutdruck leiden. Wenn diese zwei Grafiken über die Fettleibigkeit und erhöhter Blutdruck übereinander gelegt werden, könnte man daraus schliessen, dass in einigen Ländern wie zum Beispiel Russland, Kasachstan, Mongolei, Litauen, Ungarn, Brasilien, Argentinien, Chile und andere ein erhöhtes Sterberisiko an COVID-19 zu erwarten ist. Mit dieser Einschätzung liegen wir nicht gänzlich falsch, siehe unten.

Gesamt COVID-19 attestierte Todesfälle Global bis 29.07.2020 Quelle: WHO

Erstaunlich ist, dass obwohl die USA eine hohe Fettleibigkeit aufweist, die Anzahl an Personen, welche an hohem Blutdruck leiden tief ist. Dieser Sachverhalt könnte auf die Verabreichung von Blutdrucksenkern hindeuten. Interessant ist dann zu sehen, ob der künstlich tiefgehaltene Blutdruck den gleichen Effekt auf den Verlauf von COVID-19 Erkrankungen hat, wie ein natürlich tiefer Blutdruck.

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