Über- oder Untersterblichkeit im Jahre 2021

Die fleissige Leserin wartet sehnlichst auf ein Update der Sterblichkeit nach dem Ausbruch der Pandemie um die Länderperformance zu vergleichen. Waren die Massnahmen effektiv, welche Länder schneiden besser oder schlechter ab. Was könnte die Ursache sein? Bevölkerungsdichte, Demographie, oder eben doch die Massnahmen, finden Sie hier die Auswertung des Jahres 2021. Für Nostalgikerinnen finden Sie die Daten des Jahres 2020 hier. Die hier berechneten Werte wurden wissenschaftlich bestätigt.

Zur Auswertung haben sich folgende Länder eingefunden: Spanien, Deutschland, die Schweiz, Schweden, Österreich, Belgien, Frankreich, Niederlande und Italien.

Prozentualer Unterschied der Todesfälle bis und mit KWxy und dem 5-Jahres-Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2020.
*Für Deutschland gelten die entsprechenden Altersgruppen 0 – 29, 30 – 49, und 50 – 64.

Bewerte diesen Beitrag:
[Total: 8 Durchschnitt: 5]

Beteiligen Sie sich an der Unterhaltung

3 Kommentare

  1. Wie kann man die höhere Sterblichkeit im Jahr 2021 im Vergleich zum Durchschnitt der früheren Jahren – inkl. dem hochpandemischen Jahr 2020 erklären?

    1. Also die CH, SWE und BEL zeigen keine Übersterblichkeit, was bei einem Bevölkerungsanstieg unnatürlich wäre. Belgien hat zudem während dem letzten Jahr eine sehr hohe Übersterblichkeit aufgezeigt.
      Nun zu den Ländern mit Übersterblichkeit: Die Pandemiewelle hat Deutschland erst Ende 2020 so wirklich heftig erwischt, daher weist dieses Land im Jahr 2021 noch eine Übersterblichkeit auf. Bei den anderen Ländern wie AUT, FRA, ITA, NED bin ich mir nicht ganz schlüssig. Es könnte durchaus sein, dass nun die Boomerjahrgänge das sterbefähige Alter erreichen und sich daher die Todeszahlen erhöhen, wie dazumal die Geburtenraten erhöht waren.

    2. Die Altersgruppe 65 bis 79 zeigt durchgehend eine Übersterblichkeit. Dies ist die Babyboomer Generation, folglich steigen die Todeszahlen er­war­tungs­ge­mäß an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.