Der Tanz mit den Masken

Im folgenden Beitrag möchten wir kurz das Tragen einer Maske während der Corona Pandemie diskutieren. Die Wissenschaft und Gesundheitsämter streiten sich über Sinn und Unsinn von Masken. Zudem ist das tragen der Masken nicht immer in allen Situationen und Örtlichkeiten wirklich sinnvoll. Für diesen Beitrag gehen wir davon aus, dass …
a) die Masken einen wirksamen Schutz gegen Infektionen durch SARS-CoV-2 bieten.
b) das Virus sich nicht eliminieren lässt, d.h. wir müssen damit leben wie mit anderen Grippeviren.
c) einschneidende Pandemiemassnahmen dienen ausschliesslich dazu Menschenleben zu retten, also Todesfälle zu reduzieren. (da die Ansteckung wegen Punkt b) nur eine Frage der Zeit ist)

Die Lehrperson darf den Unterricht differenzieren, um den Unterricht den Stärken und Schwächen der einzelnen Schülerinnen anzupassen. Steuersysteme sind progressiv, also an individuelle Einkommen/Vermögen angepasst. Die Bussen sind abhängig vom Vergehen. Aber die Maskentragpflicht gilt für alle gleichermassen. Es ist für uns doch etwas erstaunlich, dass genau hier nicht stärker differenziert wird. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden über 30’000 Forschungsberichte über Corona publiziert und dennoch gibt es keine differenzierte Regelung zur Maskentragpflicht. Dies ist sehr bedauerlich.

Daher haben wir uns wiederum mit unserer hemdsärmeligen Art und Weise um eine differenzierte Maskentragpflicht gekümmert.

  1. Personen im Alter von 0 bis ca. 50 haben mit grosser Wahrscheinlichkeit keinen fatalen Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion. Dies erkennen Sie in den untenstehenden Diagrammen, aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und aus diesem Beitrag.

Wir haben Italien als Extrembeispiel verwendet, aufgrund der hohen Todesfälle und Schweden, aufgrund einer einmaligen weitsichtigen Pandemiestrategie. Dieselben Resultate erhalten Sie aber auch für Spanien, Schweiz, Deutschland und Österreich usw. Der Grund wieso Schweden von 0 bis 39 Jahren eine höhere Sterblichkeit bez. dem Durchschnitt aufweist im Vergleich zu Italien, finden Sie hier.

Aufgrund dieser Datenlage wagen wir zu sagen, dass Maskentragen ab 50 Jahren zielgerichtet und differenziert ist. Wer vorsichtiger sein möchte, sollte dies ab 40 Jahren befürworten.

  1. Wir wissen alle, dass es Risikofaktoren gibt, welche eine Infektion mit SARS-CoV-2 verschlimmern. Personen mit diesen Risikofaktoren sollten sich besonders schützen. Gemäss CDC sind diese Risikofaktoren: Alter (80% der Todesfälle sind 65 und älter) und medizinische Konditionen (z.B. Krebskrankheit, COPD, Immunschwäche, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Probleme, Type 2 Diabetes, etc.)

Dies bedeutet, dass sich Personen ab 50 Jahren oder Personen mit medizinischen Konditionen aller Altersgruppen (inkl. Fettleibigkeit) mit einer Maske schützen sollten, va. bei grösseren Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen. Dies wäre eine differenzierte Herangehensweise der Maskentragpflicht welche jene Personen schützt, welche des Schutzes bedürfen. Wir denken, dass eine solche Strategie unter Umständen auf mehr Akzeptanz stossen würde als das Giesskannenprinzip. Wer jetzt wissen möchte, mit welchen Tricks man sein Immunsystem auf die kommende Grippesaison vorbereitet, der sollte sich unbedingt diesen Beitrag gönnen.

PS: Wer möchte darf natürlich jederzeit freiwillig mit Maske tanzen.

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